Öl auf der Remte in Bisperode

Juni 15, 2011

Bericht und Bild: Cord Pieper – Gemeindefeuerwehr Coppenbrügge

Heute gegen 17:28 Uhr wurde die Brandschützer der Freiwilligen Feuerwehr Bisperode zu einer Verunreinigung auf dem Bach „Remte“ in Höhe der Mühlenstrasse alarmiert. Ein besorgter Anwohner hatte starken Ölgeruch wahrgenommen und die „112“ gewählt. Durch diese schnelle Maßnahme und das sofortige eingreifen der Feuerwehr mit insgesamt vier Ölsperren konnte die Verbreitung der Verunreinigung erheblich reduziert werden. Zusätzlich wurde, um die vierte Ölsperre am Sportplatz zu errichten, um 17:46 Uhr die FF Diedersen hinzualarmiert. Weiterhin musste auf Anordnung der Unteren Wasserbehörde ein Regenwasserkanal gründlich gespült werden. In diesen Kanal waren durch eine Unachtsamkeit ca. 40-50 Liter Dieselkraftstoff eingeleitet worden. Die Polizei hat die Ermittlung hierzu aufgenommen. Die Ölsperren werden mindestens bis Freitag regelmäßig kontrolliert und bedient werden müssen. Einsatzende heute gegen 20:00 Uhr.

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Heckenbrand in Bisperode

Juni 9, 2011

Bericht und Bild: Cord Pieper
Zu einem Heckenbrand in der Ringstrasse in Bisperode wurden heute Morgen um 10:55 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Bisperode und Diedersen alarmiert. Anwohner hatten Unkraut mit einem Gasbrenner entfernt und dabei hatte die Koniferenhecke plötzlich angefangen zu brennen. Noch bevor die Brandschützer aus Bisperode und Diedersen an der Einsatzstelle eintrafen, konnte das Feuer von den Eigentümern gelöscht werden. Einsatzende 11:25 Uhr.

Die Feuerwehr rät dringend vom Gebrauch von Brennern zur Unkrautbeseitigung ab. Immer wieder entstehen durch den unsachgemäßen Gebrauch kleinere und auch größere Brände.

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Schuppenbrand Wiebesfeld

April 25, 2011

Bericht: Cord Pieper – Gemeindefeuerwehr Coppenbrügge
Zu einem der Kooperative Regionalleitstelle Weserbergland über Telefon gemeldeten Schuppenbrand im Wiebesfeld in Bisperode wurden heute Morgen um 06:54 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Bisperode und Diedersen alarmiert. Da zunächst vermutet wurde dass es sich bei dem gemeldeten Objekt um die weiter außerhalb von Bisperode liegende Feldscheune handelt, wurde um 06:55 Uhr auf die nächste höhere Alarmstufe alarmiert. Alarm für die Freiwilligen Feuerwehren Bessingen, Behrensen, Harderode und Coppenbrügge. Die zuerst eintreffenden Brandschützer an der Einsatzstelle konnten jedoch, das von Weitem durch eine Rauchwolke gut sichtbare Brandobjekt, als einen größeren fachwerkgemauerten Stall mit einer Ziegel- und Eternitplattenbedachung in dem Kaninchen gehalten werden im Rottenweg lokalisieren. Da das Feuer bereits auf das Innere und die hauptsächlich aus Holz bestehende Dachkonstruktion eingewirkt hatte, wurde zunächst ein Löschangriff mit einem B-Rohr aufgebaut und gleichzeitig mit dem Einfangen von ca. 40-50 Kaninchen, die aus ihrer brennenden Unterkunft gerettet werden konnten oder vor dem Feuer geflüchtet waren, begonnen. Für einige von den Tieren, die im hinteren Teil des Stalls untergebracht waren, kam leider jede Hilfe zu spät bzw. waren sie so schwer verletzt, das ein Veterinär hinzugezogen werden musste. Das Brandobjekt wurde von der Polizei für den Brandermittlungsdienst abgesperrt. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis ca. 09:30 Uhr. Bei Nachlöscharbeiten um 15:00 Uhr konnte noch ein lebendes Kaninchen gerettet werden, ansonsten keine weiteren Maßnahmen.

Bilder: Cord Pieper

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Alarmierung KFB Ost zum Hochwassereinsatz in Emmerthal!!!!

Januar 10, 2011

Am Sonntag  um 22.15 Uhr wurde die Feuerwehr Kreisbereitschaft Ost alarmiert.Der 4 Zug der Kreisbereitschaft Ost zu den die Feuerwehren Diedersen, Behrensen, Bisperode und Coppenbrügge gehören begaben sich in kürzester Zeit zu Ihren Sammelplatz um dann geschlossen nach Emmerthal zu fahren wo ein Deich zu brechen drohte. Die Kameraden bewaffneten sich mit Schaufeln und füllten Sandsäcke um den Deich zu sichern. Um 04.30 Uhr war der Einsatz beendet und der4 Zug konnte wieder abrücken.

Montag, 10. Januar 2011
Hochwassereinsatz an der Emmer…

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 …am Sonntag, 09.01.2011 wurde die FF Emmern zu einem Hochwassereinsatz in die
Industriestraße gerufen. Die Emmer war auf Grund der Schneeschmelze über die
Ufer getreten und stand hoch am Deich in Emmern. Durch den hohen Wasserdruck
auf den Deich waren an 8 bis 10 Punkten Sickerstellen aufgetreten. Diese
Sickerstellen würden – wenn sie nicht bearbeitet werden – nach und nach den
Deich unterspülen und ihn im schlimmsten Fall zum Brechen bringen.

Aus der Gemeinde Emmerthal waren alle Ortsfeuerwehren im Einsatz. Zusätzlich
forderte Einsatzleiter Willi Pflughaupt drei Züge der Kreisbereitschaft Ost
und die 2. Technische Einsatzleitung zur Unterstützung an. Ein Fachberater
des THW unterstützte die Feuerwehr bei den Fragen rund um die
Deichsicherung, während der Ortsverband Hameln mit Personal und schwerem
Gerät bei den Arbeiten zur Seite stand.

Die Einsatzkräfte füllten in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in
Kirchohsen und auf dem Bauhof der Gemeinde Emmerthal mehrere Hundert
Sandsäcke mit dem durch zivile Firmen im Pendelverkehr herbeigebrachten
Sand. Nach dieser Handarbeit wurden die Säcke auf Paletten verlastet und mit
einem Radlader auf extrem geländegängige Fahrzeugen des THW verladen. Diese
Fahrzeuge fuhren dann über unbefestigte Wege zum Emmerdeich, wo sie wiederum
per Hand von den Einsatzkräften abgeladen und per Menschenkette an die
Sickerstellen weitergereicht wurden. An Ort und Stelle angekommen wurden sie
unter den fachkundigen Augen des THW-Fachberaters verbaut um ein weiteres
Durchsickern zu verhindern.

Die Pegel der Emmer sind zurzeit stabil, während der Weserpegel, der den
Rückstau der Emmer verursacht hat weiter steigt. Gegen 02:00 Uhr wurden alle
Züge der Kreisbereitschaft West mit ca. 150 Einsatzkräften alarmiert, um die
Kräfte der Kreisbereitschaft Ost abzulösen.

Ein Abschlussbericht folgt.

Bericht und Bilder: Jörg Grabandt; KMB

 

Quelle: Radio Aktiv / Montag, 10. Januar 2011
Landkreis Hameln Pyrmont: Zahlreiche Hochwassereinsätze der Feuerwehr – Wasser steigt weiter

Zahlreiche Hochwassereinsätze beschäftigen die Feuerwehr im Landkreis.Durch den hohen Wasserdruck der Emmer auf den Deich waren in Emmerthal am Abend an mehreren Punkten Sickerstellen aufgetreten. Aus der Gemeinde Emmerthal waren alle Ortsfeuerwehren im Einsatz
und füllten mehrere hundert Sandsäcke. Mit zahlreichen Helfern konnte so der Deich verstärkt und ein Einbrechen des Dammes verhindert werden.Gegen 02:00 Uhr wurden alle Züge der Kreisbereitschaft West mit ca. 150 Einsatzkräften alarmiert, um die Kräfte der Kreisbereitschaft Ost abzulösen.

Die Pegel der Emmer sind zurzeit stabil, während der Weserpegel, der den Rückstau der Emmer verursacht hat, weiter steigt. Der Pegelstand der Weser in Hameln – Wehrbergen hat heute morgen mit 5,90 Metern die Warnstufe 3 erreicht. Für heute erwartet der Hochwasserwarndienst Werte zwischen 6,10 und 6,30 Meter. Bereits gestern hatte die Feuerwehr in Amelgatzen Hauseingänge mit Sandsäcken geschützt und Dämme errichtet. Mehrere Straßen mussten gesperrt werden.

Kellerbrand in Behrensen

Dezember 17, 2010

Daniel Giffhorn:
Erneut wurden die Ortswehren Behrensen, Bessingen, Diedersen und Bisperode zu einem Brand nach Behrensen in die Behrenser Straße alarmiert. Bereits am Mittwochmorgen brannte es in Behrensen im Riepenkamp,wir berichteten.
Im Keller eines Hauses hatte ein Trockner Feuer gefangen. Ein Trupp löschte unter schwerem Atemschutz den Trockner ab, andere Kameraden beseitigten mittels einer elektrischen Säge die Gitterstäbe vor einem Fenster um dort die glimmenden Klamottenreste aus dem Keller entgegen zu nehmen.
Der Trockner und andere in Mitleidenschaft gezogene Gegenstände wurden ins Freie gebracht.
Anschließend wurde mittels eines Hochdrucklüfters der Feuerwehr Coppenbrügge das Haus entraucht.

Einsatzende gegen 12:50 Uhr.

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 Foto: Michael Bolte Gem. Pressewart

Rauchentwicklung im Treppenhaus, Rauchmelder ausgelöst

Dezember 15, 2010

Daniel Giffhorn:
Zu einem Feuer wurden am Mittwochmorgen um 10:15 Uhr die Einsatzkräfte der Ortswehren Behrensen, Bessingen, Diedersen und Bisperode alarmiert. Ein auf dem Herd vergessenes Inhalationsgerät fing durch die heiße Herdplatte, nachdem das Wasser verkocht war, an zu schmoren. Aufmerksame Nachbarn bemerkten das Auslösen des Rauchmelders und Informierten die KRL Hameln-Pyrmont. Aufgrund der starke Rauchentwicklung wurde die Wohnung quer gelüftet und Glutnester mit der Wärmebildkamera gesucht.

Dewezet (15.12.2010):
Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Behrensen sind gestern Vormittag durch das Piepen von Rauchmeldern in der Wohnung unter ihnen aufgeschreckt worden – sie schlugen sofort Alarm. Der Hauswirt, er war selbst einmal aktiver Feuerwehrmann, stellte eine Leiter an, blickte durch ein Fenster in die Küche einer Wohnung in der ersten Etage und sah Qualm. Offenbar war niemand daheim.

Mit einer Wärmebildkamera sucht Sascha Corbach in der inzwischen gelüfteten Wohnung nach Brandnestern in den Wänden. Um 10.14 Uhr wählten Mieter den Notruf 112. Sie meldeten der Regionalleitstelle „Weserbergland“ in Hameln, mehrere Brandmelder hätten angeschlagen. Disponent Thomas Breitkopf alarmierte die Feuerwehren Behrensen, Bisperode, Diedersen und Bessingen. Auch Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke machte sich mit Blaulicht und Sirene auf den Weg zum Riepenkamp in Behrensen. Als der ranghöchste Feuerwehrmann im Landkreis am Einsatzort eintraf, hatte der Hauseigentümer bereits die Korridortür mit einer Brechstange geöffnet und den Strom abgestellt. „Es roch nach Kunststoff, der Rauch war beißend“, sagt Wöbbecke. „Rätselhaft war zunächst, woher der Qualm kam.“ Um 10.28 Uhr forderte der Kreisbrandmeister daher eine Wärmebildkamera an. Feuerwehrleute aus Kirchohsen brachten sie nach Behrensen. Zwischenzeitlich stellte Wöbbecke fest, dass der Herd warm war. „Da stand ein Topf auf einer Platte. Darin befand sich ein Plastikteil.“

Die Ursache des Gestanks war gefunden. „Die Eheleute, die dort leben, haben wohl die Maske eines Inhalationsgeräts abgekocht“, berichtet Feuerwehrmann Detlef Fuhrmann. Das Paar müsse vergessen haben, den Herd abzuschalten, bevor es zum Einkaufen fuhr.

Sascha Corbach, der mit einem Gerätewagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale angerückt war, suchte vorsorglich in allen Zimmern nach versteckten Brandnestern. „Es hätte ja auch ein Kabelbrand sein können, der den Rauch verursacht hatte“, so ein Helfer. „Eines steht wohl fest“, sagt Kreisbrandmeister Wöbbecke: „Wären die Rauchmelder nicht gewesen, wäre das ganz anders ausgegangen.“

 

Mit einer “Ladung Feuer” Richtung Scheune – Traktorfahrer hat in letzter Minute noch die Kurve gekriegt

August 21, 2010

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Bericht: Weserbergland Nachrichten (wbn)

Bessingen/Coppenbrügge (wbn). Absolut cool hat ein Landwirt in Bessingen reagiert, der seine Strohballen in die Scheune bringen wollte und plötzlich feststellen musste, dass er „Feuer geladen“ hatte. Aus der Strohladung züngelten nämlich Flammen. Er zog die heiße Fracht auf ein Stoppelfeld und rief die Feuerwehr.

So konnte er auch noch seinen Oldtimer-Traktor retten und die Scheune vor Schaden bewahren. Jörg Grabandt von der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont schildert das wie folgt: „Gestern wurde die Freiwillige Feuerwehr Bessingen zu einem Einsatz auf einen Acker in der Nähe des Sportplatzes gerufen. Ein Landwirt hatte mit einem älteren Hanomag-Traktor zwei Wagen mit Strohballen zur Scheune bringen wollen. Auf seinem Hof angekommen, merkte er jedoch, dass das Stroh auf einem der Wagen Feuer gefangen hatte. Geistesgegenwärtig fuhr er das Gespann von der Scheune weg auf einen angrenzenden und bereits abgeernteten Acker. In sicherer Entfernung löste er die Zugverbindung und trennte den historischen Schlepper von den Strohanhängern.

(Zum Bild: Brennender Anhänger – doch der Landwirt hatte großes Glück. Foto: Grabandt)

Rauchentwicklung im Keller

April 21, 2010

Daniel Giffhorn:
In den heutigen Morgenstunden wurden die Feuerwehren Bisperode und Diedersen zu einer Rauchentwicklung im Keller eines Hauses “Am Sportplatz” alarmiert.
Ein Trupp wurde unter Atemschutz in den Keller geschickt um dort die Lage zu erkunden. Kurze Zeit später konnte Entwarnung gegeben werden, ein technischer Defekt an einer Ölheizung war der Grund für die Verqualmung. Die Heizung wurde durch den Angriffstrupp außer Betrieb gesetzt um weitere Gefahren auszuschließen, anschließend wurden die Kellerräume belüftet.

Einsatzende gegen 08:30 Uhr.

Heizungsbrand in Bisperode

Dezember 26, 2009

 

Cord Pieper:
Heute 26.12.09 um 09:30 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Bisperode und Diedersen zu einem Heizungsbrand in Bisperode in die Straße „An der Remte“ alarmiert. Der Besitzer des Wohnhauses hatte kurz zuvor einen dumpfen Knall vernommen und sofort nach dem Rechten geschaut. Im Heizungsraum der sich unterhalb einer Verbindungsbrücke zwischen zwei Wohnhäusern befindet konnte der Eigentümer starken Verrauchung und Feuerschein feststellen. Die daraufhin sofort alarmierten Einsatzkräfte aus Bisperode und Diedersen konnten unter Atemschutz die Tür zum Heizungsraum öffnen und den Brand ablöschen noch bevor sich das Feuer weiter ausbreiten konnte. Um 09:48 Uhr wurde noch die FF Coppenbrügge alarmiert um einen Hochdruckbelüfter einzusetzen, da das komplette Wohnhaus stark verqualmt wurde. Den Schaden der vermutlich durch einen technischen Defekt entstanden ist, bezifferte die Polizei auf ca. 50000 Euro. Einsatzende gegen 11:15 Uhr.

Dewezet (28.12.2009):
Brand bereitet Bisperodern böse Bescherung

Eine böse Überraschung erlebte eine fünfköpfige Familie aus Bisperode an der Straße „An der Remte“ am Morgen des 2. Weihnachtstages. Ihre Heizungsanlage in einem Zwischengebäude stand in Flammen. Das Feuer richtete einen Sachschaden von rund 40 000 Euro an, verletzt wurde glücklicherweise bei diesem Brand niemand.Der 45-jährige Hausbesitzer hatte um kurz vor halb Zehn verdächtige Geräusche von seiner holzbefeuerten Heizungsanlage, die in einem Zwischentrakt zwischen Wohn- und Nebengebäude untergebracht ist, vernommen.Als er nach dem Rechten schaute, entdeckte er die starke Rauchentwicklung aus Lüftungsschlitzen und Flammen im Bereich eines Durchlauferhitzers der Heizung. Sofort verständigte der 45-Jährige die Feuerwehr und unternahm erste eigene Löschversuche mit dem Gartenschlauch.
Um 9.30 Uhr wurden die Feuerwehren Bisperode und Diedersen alarmiert. Ein Löschtrupp, ausgerüstet mit Atemschutz, hatte das Feuer in dem Heizungsraum schnell unter Kontrolle.
Der Brand hatte aber schon auf die Dachkonstruktion übergegriffen, auch die Isolierung des Wasserspeichers war abgebrannt. Ein Übergreifen auf andere Gebäude wurde verhindert.
Um 9.48 Uhr wurde noch die Feuerwehr Coppenbrügge hinzugerufen, um mithilfe ihres Überdruckbelüfters giftige Rauchgase, die in das Wohngebäude gezogen waren, ins Freie zu befördern.
Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte unter Leitung von Gemeindebrandmeister Walter Schnüll für rund 90 Minuten im Einsatz.Ermittlungen der Polizei ergaben, dass vermutlich ein technischer Defekt in der Elektrik des Durchlauferhitzers der erst sechs Monate alten Heizungsanlage das Feuer ausgelöst hatte.
Der Schaden an der Anlage und dem Gebäude wird auf 40 000 Euro geschätzt. Die Familie mit zwei Kindern und einer Großmutter muss aber glücklicherweise auch an Silvester und Neujahr nicht im Kalten sitzen, da das Gebäude auch noch über eine ölbetriebene Reserveheizung verfügt.
Die Mitglieder der Feuerwehr Bisperode waren bereits an Heiligabend und am 2. Weihnachtstag jeweils in den frühen Morgenstunden mit Ortsbrandmeister Rüdiger Schellberg und einigen Kameraden im Einsatz. Beide Male gab es einen Wasserschaden in zwei Häusern an der Voremberger Straße.
Dort mussten Türen geöffnet und Wasser aus dem Keller gepumpt werden. Auch der Jugendraum in Bisperode war von dem Wasserschaden betroffen.

 

Gemeldeter Dachstuhlbrand ist Küchenbrand in Bisperode

Dezember 18, 2009

Cord Pieper    :
Zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in der Ringstrasse in Bisperode alarmierte die KRL (Kooperative Regionalleitstelle Weserbergland) die Freiwilligen Feuerwehren Bisperode und Diedersen heute um 15:14 Uhr. Vorsorglich hatte die KRL auch eine Drehleiter mit einem Tanklöschfahrzeug aus Hameln auf den Weg nach Bisperode geschickt. Nach eintreffen der ersten Einsatzkräfte in der Vorembergerstrasse, hier befand sich nämlich die Einsatzstelle, konnte die Verstärkung aus Hameln aber ihre Einsatzfahrt abbrechen, da es sich nicht wie gemeldet um einen Dachstuhlbrand sondern um einen Küchenbrand handelte. Ein auf dem Herd vergessener Topf hatte angefangen zu brennen und die darüber befindliche Dunstabzugshaube durch eine Stichflamme in Brand gesetzt. Da die Abluft der Abzugshaube von der Küche über ein PVC- Rohr durch einen Trempel und dann aus der Dachschräge heraus ins Freie abgeleitet wird, wurde sicherlich von den ersten Anrufern hier ein Dachstuhlbrand vermutet. Durch die enorme Wärmeentwicklung der brennenden Dunstabzugshaube hatte das Feuer weitere Nahrung in dem PVC-Rohr gefunden. Unter Atemschutz entfernten die Einsatzkräfte sämtliche durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogenen Gegenstände nach draußen. Auch die darüberliegende Wohnung ist durch die starke Rauchentwicklung unbewohnbar geworden. Zusätzlich wurde von der FTZ (Feuerwehrtechnischen Zentrale) eine Wärmebildkamera angefordert um restliche Brandnester aufzuspüren. Einsatzende gegen 18:00 Uhr.

 

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